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Donnerstag, 28. September 2017

Mein GNU/Linux Ricing TEIL 2: Eine hübschere Leiste für i3 - Die Polybar


i3 ist von seiner Grundausstattung her zwar schön schnell, aber auch im gleichen Maße schön hässlich.
Heute wird die voreingestellte Leiste (ganz unten) von mir entfernt und durch die funktionalere Polybar ersetzt!

Fangen wir also mal mit der Installation an:
$ yaourt polybar-git
Anschließend laden wir uns die Beispiel Polybar von der wir aus alles nach unseren Bedürfnissen einrichten können und erstmal eine Leiste haben welche ihre Grundfunktionen wie bei i3 erfüllt:
$ install -Dm644 /usr/share/doc/polybar/config $HOME/.config/polybar/config
Nun installieren wir die Siji Font denn ohne diese Funktionieren die Symbole in der Polybar aus ihren Beispielen nämlich nicht.
$ yaourt siji-git
gehen anschließend in die Einstellung der Polybar
$ nano ~/.config/polybar/config
Sucht dort nach "font-2" und ersetzt die dort eingetragene Schrift mit  "Wuncon\ Siji". Wichtig ist hierbei auf die Groß-/Kleinschreibung zu achten, da diese sonst weiterhin nicht funktionieren wird.
Speichert (Strg+X / J) und startet die Polybar von Rofi aus ($mod1+d) mit der Eingabe „polybar example“ und guckt erst einmal ob alles geklappt hat!

Autostart der Polybar
Da wir aber nicht wollen das wir immer die Polybar manuell starten müssen, bearbeiten wir nochmal die i3 config Datei.
Aber bevor wir dies tun legen wir uns ein Backup der Konfigurationsdatei an, für den Fall das wir die config mal zerschießen (und das kann schneller gehen als einem lieb ist!) denn auch bei kleinen Dingen heißt es immer: KEIN BACKUP, KEIN MITLEID!
Die Sicherung erfolgt mittels:
$ cp ~/.config/i3/config ~/.config/i3/Name_eurer_Backupdatei.bak
nun wieder ans Bearbeiten der Datei:
$ nano ~/.config/i3/config
und fügen ganz zum Schluss noch folgende Zeilen rein:
# Start Apps with i3
exec_always --no-startup-id polybar example &
Alles was in der Konfigurationsdatei von i3 mit ‘#‘ beginnt ist ein Kommentar. Der Übersicht halber habe ich diesen Kommentar eingefügt damit ich weiß was genau die Datei an der jeweiligen Stelle tut. Ich empfehle jedem dies gleich zu tun, da Kommentare auch die Lesbarkeit verbessern (sowohl für einem selbst als auch andere)
Weiter geht es nun mit der Entfernung von der i3 Leiste unten!
Dazu reicht es einfach das wir die Zeilen
# Start i3bar to display a workspace bar (plus the system information i3status
# finds out, if available)
bar {
status_command i3status
}
aus der i3 Config, in der wir uns gerade befinden, zu entfernen.

Nun haben wir schon ein optisch schöneres i3 mit einer konfigurierbaren Polybar in der sich sogar schon Menü Knopf befindet um den PC runter zu fahren oder neu zu starten!
Was uns nun noch fehlt ist es die Polybar den eigenen Bedürfnissen anzupassen und i3 mit XFCE "zu verbinden". Aber dazu komme ich in einem späteren Tutorial!
Ich hoffe euch gefällt die Polybar und wenn ihr diese schon konfiguriert habt, würde ich mich über ein Screenshot eurer in den Kommentaren freuen, da ich selbst immer auf der Suche nach Inspirationen bin.

Montag, 25. September 2017

Mein GNU/Linux Ricing TEIL 1: Antergos – i3 als zweite Oberfläche Installieren


Nachdem ich mein Thinkpad Laptop neu aufgesetzt hatte (Manjaro war mir persönlch bei einigen Grundfunktionen schon zu Buggy) habe ich mich für AntergOS als mein neues Arch GNU/Linux Betriebssystem entschieden.

In diesem kleinem Tutorial (welches wenn ich mich nicht all zu blöd anstelle eine kleine Reihe wird) möchte ich Zeigen wie man i3 neben XFCE zusammen zum laufen bekommt.

Ich gehe hierbei von einem System aus auf dem AntergOS mit XFCE schon auf dem eigenen PC aufgesetzt worden ist und das man Grundlegende Dinge weiß, wie man z.B. ein Terminal Fenster öffnet und werde deshalb darauf nicht eingehen.

Wir installieren i3

$ sudo pacman -S i3
Enter für „all“

Anschließend starten wir den i3 Config Wizard, welcher uns schonmal eine Grundkonfiguration zu Verfügung stellt:

$ i3-config-wizard

Dieser „Wizard“ ist für sich selbst erklärend, ob man nun die Alt Taste oder Windows Taste für die i3 Grundfunktionen nutzen möchte ist Geschmackssache.
Ich für meinen Teil habe die Windowstaste verwendet, ich sehe unter i3 (und auch in der Kombi mit XFCE) keinen größeren Stellenwert dies für etwas anderes zu verwenden.

Das wichtigste was man hier wissen sollte ist, das der Config Wizard alles unter "~/.config/i3/config" gespeichert hat.
i3 wird in der Regel mit „dmenu“ - WIKI LINK – verwendet. Ich selbst nehme aber das schöner und einfacher zu bedienende ROFI, welches wir mit folgendem Befehl installieren:

$ sudo pacman -S rofi

Anschließend editieren wir die i3 Konfigurationsdateien damit mit $mod+d ROFI statt dmenu (welches nicht mitinstalliert worden ist) gestartet wird.

$ nano ~/.config/i3/config

Wir suchen nach "bindsym $mod+d exec dmenu_run" löschen diese und ersetzen diese durch: "bindsym $mod+d exec rofi -show run -modi run -width 50 \".

Herzlichen Glückwunsch wir haben nun ein recht funktionierendes i3! Wenn wir dieses einfach mal testen wollen, loggen wir uns aus und klicken unten links auf „xfce Sitzung“ und wählen i3 aus.
Um sich aus i3 wieder auszuloggen drückt man einfach die Tastenkombination „STRG+ALT+BACK“

Ich hoffe dieses kleine Tutorial hat euch gefallen und solltet ihr Fragen zu diesem haben und / oder Fehler finden, so würde ich mich doch sehr über einen Kommentar freuen!

Sonntag, 9. Februar 2014

Drei Gründe die dafür sprechen sich seine Steam Spiele über Umwege im Humble Store zu kaufen.

Ok, hier ist ein Gedankengang, der neulich aus einer Unterhaltung mit einem Freund entstand, bei dem ich natürlich hoffe das dieser bei Zockern mehr anklang findet. „Man sollte immer zuerst im in anderen Shops nachsehen bevor man ein Spiel bei Steam kauft!“ Ein Punkt bei denen sich viele jetzt sagen "ist doch logisch" aber es geht hierbei nicht um den Gedanken "Hauptsache sparen" sondern eher, was diese Shops (nebst Steam Keys und Vergünstigungen) sonst einem so bieten was Steam nicht hat. Bei diesem Gespräch Philosophierten wir über den Sinn und Unsinn des Humble Stores Nach reiflicher Überlegung und näherer Betrachtung dessen kam ich zu dem Schluss das - wie der Titel schon sagt - einfach nur Gründe dafür sprechen. 3. Ein Teil deines Geldes wird für Wohltätige Zwecke gespendet. Ich gebe es zu, ich bin kein Mensch der Großartig für irgendjemanden was spendet. Sobald mich auf der Straße in Berlin mich irgendwer anquatscht werde pampig da meine Körperhaltung (und Kopfhörer) zur genüge demonstrieren das ich von solchen Menschen nicht angesprochen werden möchte. Beim Humblestore ist es für mich persönlich etwas anders. a) Wird das Geld - mitunter - an Organisationen verteilt die mich interessieren und auch irgendwo meine Interessen vertreten (Stichwort EFF) b) Die Summe X die ich vorhabe für das Spiel auszugeben, zahle ich so oder so. Warum also nicht ein Teil dieser Summe dafür einfach Spenden lassen? Man zahlt keinen Heller mehr und tut dennoch etwas gutes. 2. Transparente Verteilung des Geldes Auch hier mal ein Moment in dem jeder Zocker in sich gehen sollte. Wenn wir uns ein Spiel für knapp 60€ (Bsp. bezieht sich auf Konsolenspiele, man erlebt selten Downloadspiele die so teuer sind) kaufen, für einen kurzen Moment unsere Brieftasche blutet, was wir vergessen sobald wir das Spiel auf dem Bildschirm flackern sehen und den Start Knopf drücken. Hat sich je schonmal jemand von euch sich Gedanken gemacht, was eigentlich der Programmierer so an Geld bekommt und was der Publisher? Ich z.B. kein bisschen und auch hier muss ich zugeben, wenn ich nicht gerade was beim Humblebundle kaufe wo ich bestimmen kann, wer den Löwenanteil bekommt und wer nichts, tu ich das auch heute nicht. Der Humblestore hat es ganz simple und Transparent auf seiner Startseite aufgelistet: 10% Charity, 15% Humble Tip, 75% Creator. Ich möchte nicht wissen wieviel die Leute am Humblestore am Ende noch haben wenn man bedenkt das Sie noch Serverkosten und Wartungsarbeiten zu bezahlen haben. 1. DRM FREIHEIT! DRM Freiheit mag für viele keine große Sache sein, aber für mich persönlich ist das was immens wichtiges. Ich bin ein Mensch der aus Zeiten kommt, wo man noch seinen besten Freund einfach mal für ein paar Tage ein Spiel ausgeliehen hat und wenn er es durchgespielt hat, bekam man es wieder. Heute bin ich schon froh wenn der Steam Family Mode funktioniert und nicht einmal der funktioniert wirklich wünschenswert... Wenn meine Mitbewohnerin ein Spiel von mir spielen will, muss ich meistens meinen Steam Account rechtzeitig auf meinem Mac deaktivieren, denn sonst kommt eine Passwortabfrage, kurz: Entweder spielt sie etwas oder ich spiele etwas. Es muss noch nicht einmal zwangsläufig das Selbe Spiel sein, aber Steam verbietet es mir einfach. Das will ich nicht! Ich will von mir aus in Ruhe Octodad spielen, während sie ihre 5h Online Runde Civilization V zockt. Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr euch jemals Gedanken drüber gemacht was einem ein Store sonst bietet ausser Vergünstigungen? Welche Shops kennt ihr die so ähnlich laufen wie der der Humble Store?