In meinem letztem Blogartikel habe ich darüber geschrieben das ich Arbeitslos geworden bin. Nun ist ein Monat vergangen und ich bin es immernoch. Für mich ist dies ein unausstehlicher Gedanke, denn wenn ich nicht Arbeite habe ich das Gefühl meine Zeit zu vergeuden.
Doch dann stellte ich mir die Frage:
Vergeude ich meine Zeit wenn ich Arbeitslos bin?
Diese Frage geisterte mir sehr lange durch den Kopf und es hat eine ganze Weile gedauert das Nein in dieser Antwort zu finden.
Ich meine bedeutet denn Arbeitslos denn das man wirklich "Arbeitslos" ist? Ist das Wort Arbeitslos nicht ein gewisses Konstrukt und Zwang unserer Gesellschaft?
In den letzten 30 Tagen habe ich es geschafft endlich zwei Bücher zu lesen. Ich habe ein paar Handwerkliche Projekte abgeschlossen und mich an elektronische Projekte gesetzt, welche schon eine ganze Weile meine Aufmerksamkeit wollten und ich dachte "dafür habe ich nicht die Zeit"...
Mir ist klar geworden das ich mehr Zeit damit verbracht habe Geld hinterherzujagen weil ich der Meinung war dies würde mich glücklich machen als Dinge zu tun welche mich wirklich Glücklich machen.
Seinen Job zu verlieren und Arbeitslos sein sollte man niemals als "rückschritt" sondern eher als "Abschnitt" in seinem Leben sehen. Schließlich hat man jetzt nämlich Zeit sich einige Fragen zu stellen.
- Wer bin ich momentan eigentlich und wer will ich in Zukunft sein?
- Wann habe ich mir das letzte mal Zeit nur für mich genommen und diese auch wirklich nur für mich genutzt?
- Wann habe ich eigentlich das letzte mal meine Wohnung betreten und mich dabei wohl gefühlt? (Eine überaus wichtige Frage welche mich ehrlich gesagt zutiefst schockiert hatte das ich mir diese überhaupt gestellt hatte und das ich diese nicht beantworten konnte...
Wenn du dies also liest und gerade Arbeitslos geworden bist, dann hoffe ich das du dir jetzt vielleicht mal einen Tee machst, kurz einen Moment in dich gehst und dir diese Fragen stellst.
Vielleicht helfen sie dir genauso wie mir.
In diesem Sinne euch allen noch ein schönes Wochenende!
Miner
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Freitag, 9. Juni 2017
Montag, 10. Dezember 2012
Wie ich meine Produktivität nahezu verdoppelte
Neulich kam ein Arbeitskollege zu mir an und fragte mich wie ich es in letzter Zeit schaffe meinen Schreibtisch nahezu "leer" zu behalten und fast alle meine Arbeiten vor Ende der Deadline zu ende zu bekommen und sogar in letzter Zeit meine Ziele (mehr Sport treiben, weniger Fleisch essen, etc...) wirklich anzupacken.
Meine Antwort war eine ganz einfache, welche ich nur jeden weiter empfehlen kann "keep the chain!"
Wer mich kennt weiß das meine Arbeit nicht gerade die härteste ist, denn scheinbar habe ich ja noch genug Zeit Videospiel zu spielen, alles auf den letzten Drücker zu erledigen und Dinge meist nur dann zu machen wenn sie wirklich gemacht werden müssen! Kurz, ich prokrastiniere eben sehr viel...
Eine Zeit lang hatte ich es mit der klassischen "ToDo Liste" probiert, doch eine eine ToDo Liste auf der jeden Tag das selbe zu lesen ist und scheinbar nie richtig leer wird frustriert einen nur.
Was hat es aber mit "keep the chain!" auf sich?
Der Mensch ist ein Visueller Typ und so ist es auch mit Motivation, Dingen die erledigt werden müssen, Erklärungen etc etc...
"Keep the chain" - übrigens auch als "Seinfeld Calender" / "Seinfeld Methode" bekannt weil diese scheinbar vom besagten Komiker Jerry Seinfeld stammt - ist eine recht simple und war für mich bisher die einzige motivierende Methode sein prokrastinier Problem in den Griff zu bekommen.
Jeder von uns hat sich Dinge vorgenommen die er endlich mal in den Griff bekommen will und gebt es ruhig zu, jeder von uns hat bei diesem Versuch schon mindestens einmal versagt.
Wie oben schon gesagt wollen die einen mehr Sport treiben, die anderen eine neue Sprache lernen, wiederum andere wollen endlich mal ein Instrument lernen. Egal was man davon tun will. Eins haben sie alle gleich:
Meine Antwort war eine ganz einfache, welche ich nur jeden weiter empfehlen kann "keep the chain!"
![]() |
| Quelle http://prokrastination.blog.de/ |
Eine Zeit lang hatte ich es mit der klassischen "ToDo Liste" probiert, doch eine eine ToDo Liste auf der jeden Tag das selbe zu lesen ist und scheinbar nie richtig leer wird frustriert einen nur.
"keep the chain!" musste her!
Was hat es aber mit "keep the chain!" auf sich?Der Mensch ist ein Visueller Typ und so ist es auch mit Motivation, Dingen die erledigt werden müssen, Erklärungen etc etc...
"Keep the chain" - übrigens auch als "Seinfeld Calender" / "Seinfeld Methode" bekannt weil diese scheinbar vom besagten Komiker Jerry Seinfeld stammt - ist eine recht simple und war für mich bisher die einzige motivierende Methode sein prokrastinier Problem in den Griff zu bekommen.
Jeder von uns hat sich Dinge vorgenommen die er endlich mal in den Griff bekommen will und gebt es ruhig zu, jeder von uns hat bei diesem Versuch schon mindestens einmal versagt.
Wie oben schon gesagt wollen die einen mehr Sport treiben, die anderen eine neue Sprache lernen, wiederum andere wollen endlich mal ein Instrument lernen. Egal was man davon tun will. Eins haben sie alle gleich:
Wenn man diese Dinge meistern will sollte man sie jeden Tag machen!
Ja jeden verdammten Tag, Bruce Lee hat jeden Tag die ein und die selben Techniken bis zur Perfektion trainiert.Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit Versucht (und eins will ich vorweg sagen ich kannte diese Methode da noch nicht, eventuell hätte es ja dann besser geklappt) jeden Tag einen Blog Eintrag zu schreiben und meine Qualitäten als Schreiber, als auch meine Motivation hin und wieder einen Blog zu schreiben haben sich, ich will nicht sagen drastisch aber dafür deutlich verbessert.
| Quelle: readbeard.co.uk |
Doch wie Funktioniert diese Methode nun eigentlich?Es ist eigentlich ganz einfach erklärt, man besorgt sich einen (Wand)Kalender hängt ihn sich irgendwo gut sichtbar auf wo man ihn jeden Tag sieht (bei mir ist es die Wand gegenüber vom Schreibtisch), schreibt sich sein Motivationsziel drauf auf und setzt jeden Tag mit einem Dicken (am besten Roten) Stift ein X rein wenn man sein Ziel erreicht hat!
Der Sinn ganzen ist wie gesagt die Visuelle Motivation, das Verlangen die Kette weiter aufrecht zu erhalten. An Tagen an denen man absolut keine Lust hat (so wie ich gestern z .B. beim Sport) schaut man sich den Kalender an und wird wieder Motiviert!
"Ich habe schon 10 Tage die Kette aufrecht erhalten! Warum jetzt aufhören und von vorne beginnen?"
Und naja die Ergebnisse sprechen für sich (eventuell lade ich mal ein vorher Nachher Bild meines Körpers in den letzten 4 Wochen hoch).
Übrigens wer es selber mal mit seinen Vorsätzen für das neue Jahr probieren möchte, kann sich hier kostenlos Wandkalender als PDF runterladen und im Copyshop seines Vertrauens ausdrucken lassen oder beim BMAS (momentan leider keine mehr auf Lager, neue sollen aber folgen) einen zuschicken lassen.
"Ich habe schon 10 Tage die Kette aufrecht erhalten! Warum jetzt aufhören und von vorne beginnen?"
Und naja die Ergebnisse sprechen für sich (eventuell lade ich mal ein vorher Nachher Bild meines Körpers in den letzten 4 Wochen hoch).
Übrigens wer es selber mal mit seinen Vorsätzen für das neue Jahr probieren möchte, kann sich hier kostenlos Wandkalender als PDF runterladen und im Copyshop seines Vertrauens ausdrucken lassen oder beim BMAS (momentan leider keine mehr auf Lager, neue sollen aber folgen) einen zuschicken lassen.
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